Projekt an der Hochschule Coburg

Im Rahmen einer zweitägigen Projektarbeit an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg entwickelten wir ein technisches System mit praktischer Anwendung:Bild1
ein Pong-Spiel, das auf einem OLED-Display dargestellt und über einen Arduino Nano gesteuert wurde. Ziel der Projektarbeit war es, innerhalb kurzer Zeit sowohl die Hardware als auch die Software eines funktionalen Mikrocontroller-Systems eigenständig zu entwerfen, umzusetzen und in Betrieb zu nehmen. Am ersten Tag der Projektarbeit starteten wir mit einer Einführung in das Projekt. Anschließend machten wir uns an den Entwurf der Schaltung, wobei wir sowohl die Displayansteuerung als auch die Steuerungselemente (Taster) berücksichtigten. Auf Basis dieses Schaltplans wurde dann eine eigene Platine
entworfen, gelötet und mit den benötigten Bauteilen bestückt. Neben der Hardwareentwicklung beschäftigten wir uns auch mit der mechanischen Gestaltung des Gesamtsystems. Dafür konstruierten wir ein passendes Gehäuse für das Spielsystem mithilfe von Fusion 360. Das
Gehäuse sollte nicht nur funktional sein, sondern auch optisch ansprechend wirken und alle Bauteile sicher aufnehmen. Am zweiten Tag entwickelten wir die Spiellogik: Der Ball sollte sich realistisch über das Display bewegen und bei Kollision mit den Rändern oder Schlägern entsprechend reagieren. Die beiden Paddles wurden über Taster gesteuert, die jeweils mit Potentiometern in die Schaltung eingebunden waren. Nach einigen Testdurchläufen und
kleineren Korrekturen an Code und Aufbau konnten wir das Spiel erfolgreich präsentieren. Es lief stabil, die Steuerung reagierte zuverlässig, und die Darstellung auf dem Display war klar und fehlerfrei.

Bild2

Die Projektarbeit war in mehrfacher Hinsicht gewinnbringend. Sie ermöglichte es uns, in kompakter Zeit viele praktische Fertigkeiten anzuwenden – vom Löten und Verdrahten über den Umgang mit Mikrocontrollern bis hin zur strukturierten Softwareentwicklung. Besonders motivierend war, dass am Ende ein sichtbares und funktionierendes Ergebnis stand, das durch seine Einfachheit und Interaktivität überzeugte. Wir bedanken uns bei der Hochschule Coburg sowie den betreuenden Lehrkräften für die fachliche Unterstützung und die Möglichkeit, dieses Projekt durchzuführen.

Klasse 11Ta

Unbenannt