Pädagogik/Psychologie

Bald leben auf unserer Erde 7 Milliarden Menschen.

Keiner gleicht dem anderen. Jeder Mensch ist ein einzigartiges Individuum.

Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die trotz dieser individuellen Einzigartigkeit menschliches Erleben und Verhalten beschreibt, erklärt und in Theorien fasst.

Im Unterricht beschäftigen wir uns mit diesen Theorien, lernen Methoden und Verfahren kennen, die das Ziel haben, Prinzipien, Gesetzmäßigkeiten und Erkenntnisse aufzustellen, die für alle Menschen Gültigkeit besitzen.

Tasten Sie mit dem Mauszeiger VORSICHTIG die untenstehende Abbildung des vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci ab und erfahren dabei etwas über die Inhalte des Faches Pädagogik/Psychologie. Es gibt zehn Felder zu entdecken...

 

 

18.04.2016: Nachricht für die Klasse 12 Sb:
Die Stoffinhalte sind die, die ich heute an die Tafel geschrieben habe. Die Blätter zur Analyse (Fall Marco) liegen im Klassenzimmer für Sie bereit.

Ulrike Reichert

 

KOGNITION:    Kommt aus dem Lateinischen und bedeutet erkennen. Das heißt hier beschäftigen wir uns mit allen psychischen Fähigkeiten (z.B. Gedächtnis), Funktionen (z.B. Denken und Wahrnehmen) und Prozessen, die der Aufnahme, der Verarbeitung und der Speicherung von Informationen dienen. Also banal gesagt: wie wir unsere Umwelt aufnehmen, verarbeiten und uns wieder an diese erinnern.

 

 

WAHRNEHMUNG:   „Verliebte und Verrückte sind beide von so brausendem Gehirn, so bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt, was nie die kühlere Vernunft begreift!“ William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum  Unsere Wahrnehmung ist immer subjektiv, also von unserer Person abhängig. Wie unsere Wahrnehmung genau funktioniert ist ein Thema der 11. Klasse.  Je nach Ihrer Wahrnehmung, ob die weiße oder die schwarze Fläche den  Grund darstellt, werden Sie zwei Gesichter oder einen Kelch wahrnehmen. Dieses Phänomen bezeichnet man als Figur-Grund-Prinzip.

 

 

 

KOMMUNIKATION:   „Kann die Psychologie zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation beitragen? Meine Überzeugung: Ja, sogar entscheidend. Und zwar dann, wenn sie deutlich macht, dass es um Haltungen und nicht in erster Linie um Verhalten (und schon gar nicht um Formulierungen) geht.“ (Schulz von Thun, F.: Miteinander reden. Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Reinbek b. Hamburg 1981, S.265)

 

 

 

also wirklich;

 

 

 

 

 

SOZIALPÄDAGOGISCHES HANDELN     Wir befassen uns mit sozialpädagogischen Arbeitsfeldern und erarbeiten uns anhand einer Einrichtung Handlungskonzepte um Problemlagen von in Not geratenen Menschen mit Methode angehen zu können.

 

Thema: SOZIALE  EINSTELLUNG:   „Mädchen können nicht rechnen.“  Ist dies: a)	? eine wahre Aussage,  b)	? eine Voreingenommenheit,  c)	? eine soziale Einstellung  d)	? oder ein Vorurteil?   Die korrekte Antwort auf diese Frage erfahren Sie im Unterricht.

 

 

ENTWICKLUNG:    Wie werden wir so  wie wir sind?  Was hat Einfluss auf  unsere Entwicklung?  Was entwickelt sich  eigentlich wann und  wie?  Und hört Entwicklung  tatsächlich irgendwann auf?   Gemeinsam gehen wir diesen  Fragen im Themenbereich  „Entwicklung“ auf den Grund.

 

 

ERZIEHUNG:   Pädagogik ist die Wissenschaft vom Erziehen. In der 11.Klasse beschäftigen wir uns deshalb mit den Fragen, worin Erziehung eigentlich besteht und wer Erziehung leistet. Außerdem werden verschiedene Erziehungsziele und die Beziehung zwischen Erzieher und Zu-Erziehendem Inhalt des Unterrichts sein.    .

 

 

 

 

LERNEN:    Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. (Henry Ford)  Doch was ist das eigentlich, Lernen? Und kann man überhaupt aufhören zu lernen?  In der 11. Klasse beschäftigen wir uns mit diesen Fragen und lernen verschiedene Theorien kennen, mit denen menschliches Lernen erklärt wird. Neben den Konditionierungstheorien der behavioristischen Schule rücken dabei auch andere Lerntheorien wie der sozialkognitive Ansatz nach Albert Bandura in den Fokus unserer Betrachtung.

 

 

 

PERSÖNLICHKEIT:    „Persönlichkeit bezieht sich auf die einzigartigen psychologischen Merkmale eines Individuums, die eine Vielzahl von (offenen und verdeckten) charakteristischen konsistenten Verhaltensmustern in verschiedenen Situationen und zu verschiedenen Zeitpunkten beeinflussen.“   (Zimbardo, Ph., Gerrig, R.: Psychologie. Berlin Heidelberg New York 1999 (7. Aufl.) S. 520)   Wo sie hinkämen, wenn Sie verschiedene Psychologen fragen:    „Wo geht´s denn hier zum Bahnhof?“    Es antwortet   DER Gesprächstherapeut:	„Sie möchten wissen wo der Bahnhof ist?“ „Wie fühlen Sie sich, wenn Sie diese Frage stellen?“   DER Psychoanalytiker:  „Spielen Ihre Träume öfters in so einer dunklen Höhle?“  Was assoziieren Sie mit Bahnhof?“  DER Verhaltenstherapeut: „Heben Sie den rechten Fuß. – Prima! – Schieben Sie ihn nach 	vorne.  Hervorragend! – Setzen Sie ihn auf. – Sehr gut, hier haben Sie ein Bonbon.“  DER Gestalttherapeut: „Du lass es voll zu, dass Du zum Bahnhof willst!“    DER Provokationstherapeut: „Ich wette, darauf werden Sie nie kommen.“   DER Sozialarbeiter: „Keine Ahnung, aber ich fahr dich schnell hin.“   DER Psychiater: „Seit wann bedrängt sie diese Frage?“

 

 


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